Autos & Busse verstopfen Sa Calobra – muss die Straße jetzt gesperrt werden?

Mallorca-Sa-Calobra-Berge-Natur
Sa Calobra

Verstopfte Straßen gehören auf Mallorca zum Alltag, doch mancherorts droht ein absoluter Verkehrskollaps. Sa Calobra gehört dazu, wo nun sogar eine Straßensperrung in Betracht gezogen wird.

Wie das ‚Mallorca Magazin‘ in Berufung auf das spanische Blatt ‚Ultima Hora‘ berichtet, wurden am Montag und Dienstag 500 Autos gezählt, die sich die schmale Gebirgsstraße bis zum Parkplatz der Schlucht hinunterschlängelten. Erlaubt sind nur 280.

Das ist insofern gefährlich, dass es vor Ort kaum ausreichend Parkmöglichkeiten gibt. Außerdem fahren nicht nur Touristen im Mietwagen gern nach Sa Calobra, sondern auch vollbesetzte Reisebusse. Dass es an vielen Stellen eng wird, wenn Bus und Auto aufeinandertreffen, kann jeder nachempfinden, der schon mal diese Straße befahren hat.

Problematisch ist außerdem, dass Leute ihre Autos gern einfach am Straßenrand abstellen. Dann wird die ohnehin schon winzige Fahrbahn noch schmaler. Unter Umständen ist Leben in Gefahr, wenn in einem Notfall kein Rettungswagen durchkommt.

Kein Wunder also, dass die in dieser Saison eingeführten neuen Parkregelungen nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind. Diese sehen vor, dass nur noch 35 Busse zu der Touristenattraktion fahren dürfen, statt wie bisher 45. Offenbar steigen deshalb viele Urlauber aufs Auto um, was zu einer Verschärfung des Problems führt.

Die Guardia Civil erwägt nun, die Zufahrtsstraße zeitweise für den Verkehr dicht zu machen.

Im Fall von Cap Formentor geht man diesen Schritt ab der Sommersaison 2018. Dann dürfen keine privaten PKWs mehr hoch zum Leuchtturm fahren. Der Besuch ist dann nur noch mit einem Shuttlebus möglich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mallorca-Strandfueher-Canyamel-Baum
Strandführer: Der Strand von Canyamel – hier weht die Blaue Flagge
Mallorca-Flugzeug-Warten
Air Berlin Pleite: Niki Air Flüge nach Mallorca nicht betroffen