Buchempfehlung: „Eine mallorquinische Reise. Mallorca 1929.“

"Eine mallorquinische Reise. Mallorca 1929." von Gordon West
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Heute möchte ich euch wieder einmal ein Buch zum Thema Mallorca vorstellen. Das gute Stück trägt den Titel „Eine mallorquinische Reise. Mallorca 1929.“ Anzeige und ist, wie der Name bereits vermuten lässt, schon ein paar Jahre alt.

Auf der Suche nach neuem Lesestoff für mein Kindle bin ich durch Zufall auf dieses Buch von Autor Gordon West gestoßen und obwohl ich nicht gerne auf Zeitreise gehe, fand ich den Titel sofort interessant, schließlich wird ein ganz anderes Mallorca, als wir es heute kennen, beschrieben.

Es geht vor allem um die Menschen, die damals auf der Insel lebten, den beiden Reisenden meist freundlich begegneten und ihnen einen einmaligen Urlaub mit jeder Menge Eindrücken aus einer anderen Kultur bescherten.

Der Reise Know-How Verlag über „Eine mallorquinische Reise. Mallorca 1929.“:
Im Frühling des Jahres 1929 machte sich ein eigenwilliges englisches Ehepaar aus dem kalten und regnerischen London auf den Weg, eine paradiesische Insel im Mittelmeer zu bereisen, die damals noch unentdeckt fernab der Touristenströme lag und zu der keine Pauschalreisen angeboten wurden.

Gordon West, von Beruf Journalist, und seine emanzipierte Ehefrau Mary, eine Hobby-Kunstmalerin, erwanderten sich Mallorca auf den Spuren des katalanischen Schriftstellers Santiago Rusiñol, der als einer der ersten bedeutenden Autoren die „Insel der Ruhe“ in seinem gleichnamigen Reisebuch verherrlichte und somit unfreiwilliger Wegbereiter des Massentourismus wurde.

Palma-Kathedrale-La-Seu
Die Kathedrale La Seu in Palma stand auch damals schon auf dem Programm der Urlauber

Doch weder Rusiñol noch Gordon West, der die Eindrücke und Erlebnisse seiner familiären Inselerkundung in dem vorliegenden Bericht humorvoll festhielt, konnten ahnen, was sie und andere Enthusiasten mit ihrer Mallorca-Verehrung auslösen würden.

Nach dem Ende der Wirren des Spanischen Bürgerkriegs und des 2. Weltkrieges und nach der Einrichtung einer festen Flugverbindung war die Touristeninvasion aus dem mittlerweile wohl informierten Norden nicht mehr zu stoppen. Fast jedes Jahr brachte neue Besucherrekorde und einen nie gekannten Wohlstand für die Mallorquiner. Heute, 70 Jahre nach Gordon Wests ironischer Inspektion des Insel-Idylls, betrachten viele Mallorquiner den Massentourismus mit seinen unkontrollierbaren Auswüchsen als ihren Sündenfall und sehnen eine Wende herbei.

Vieles von dem alten Mallorca ist jedoch durch die brutalen Naturzerstörungen der letzten Jahrzehnte unwiderruflich verloren gegangen. Aber der Charme des oft beschworenen „anderen Mallorcas“ läßt sich auch heute noch in vielen Teilen der Insel aufspüren. Man kann diesen nostalgischen Reisebericht als eine Art Gebrauchsanweisung dafür benutzen und auf diese Weise den unvermeidlichen Pauschalurlaub zu seiner ganz eigenen „mallorquinischen Reise“ ausgestalten. Und sei es nur beim Lesen.

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