Buchempfehlung: “Piraten in Port de Sóller oder Madame wird transluzent”

"Piraten in Port de Sóller oder Madame wird transluzent"
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„Piraten in Port de Sóller oder Madame wird transluzent“

Zwei luxusverwöhnte Düsseldorfer in einem schmuddeligen Hotel auf Mallorca – das allein verspricht schon eine „interessante“ Geschichte von hohem Unterhaltungswert. Wenn einer der beiden dann auch noch an einem Verbrechen beteiligt ist, wird aus einem vermeintlichen Liebesabenteuer auf einmal ein Krimi.

In „Piraten in Port de Sóller“, dem ersten Roman von Christiane Döntgen, sorgen nicht nur die beiden Deutschen dafür, dass es niemals langweilig wird. Eine französische Hotelchefin, ein spanischer Bauarbeiter mit arabischen Wurzeln, ein altkluges Kind aus
Deutschland und ein 65-jähriges mallorquinisches Zimmermädchen zeigen, wozu Europäer fähig sind, wenn sie gemeinsame Sache machen.

Inhalt:
Einmal im Jahr, am Montag nach dem zweiten Sonntag im Mai, feiert man in Sóller „Es Firó“. Das Fest, auch „Moros y Christianos“ genannt, erinnert an den 11. Mai 1561. Damals hatten die mutigen Sollerics ein ganzes Piratenheer in die Flucht geschlagen. „Es Firó“ ist alljährlich die Attraktion im Orangental. Schon lange vorher hängen überall die Fahnen der Mauren und Christen, das Fest wird aufwendig vorbereitet, und zur Firó ist ganz Sóller auf den Beinen. So auch im Jahr 2010, als die Geschichte beginnt. Alles fängt ganz harmlos an. Gesa und Paul möchten ungestört eine Woche auf Mallorca verbringen. Sie haben eine Affäre miteinander, wollen nicht entdeckt werden und steigen deshalb in einem kleinen 2-Sterne-Hotel in Port de Sóller ab. Um die Tarnung perfekt zu machen, haben sie sich eine Wanderausrüstung zugelegt und starten zu einer leichten Tour nach Sóller. Als sie im Zentrum ankommen, ist alles voller Piraten. In einer völlig überfüllten Bahn gelangen sie wieder zum Hafen und betrinken sich in der Strandbar. Dort entdeckt sie Luis, ein Bauarbeiter, der im Hotel das Zimmer neben ihnen bewohnt. Tief beeindruckt von der blonden Deutschen beobachtet er die beiden aus sicherer Entfernung. Währenddessen feiern Einheimische und Touristen „Es Firó“, ein großes, buntes Fest, bei dem es nicht weiter auffällt, wenn jemand verschwindet. Plötzlich ist Gesa weg.

In seiner Verzweiflung wendet sich Paul an die französische Hotelchefin Eleonore Ziguré, die von allen nur Madame genannt wird. Sie führt das Hotel mit großer Budgetdisziplin und minimalem Service. Ihrem deutschen Gast kann sie nicht helfen, zumal es in ihrem Hotel gerade einen schrecklichen Unfall gegeben hat. Unversehens sieht sie sich gleich sieben Plagen gegenüber. Als dann auch noch Gesas Ehemann auftaucht, kann Madame die Situation nicht mehr alleine meistern. Am Ende sind es zehn Unerschrockene, die sich zusammenschließen, um das Leben einer Frau zu retten, die sie nicht einmal kennen. Und das nur, weil einer von ihnen glaubt, sich in sie verliebt zu haben.

Der Roman ist nicht nur eine spannende und berührende Geschichte, sondern auch eine Hommage an das Orangental von Sóller und die Menschen, die dort leben. Natürlich sind alle handelnden Personen darin frei erfunden, doch man meint nach dem Lesen, dem ein oder anderen schon einmal begegnet zu sein.

Der bei epubli veröffentlichte Roman ist als E-Book unter anderem bei epubli.de, Amazon und im Apple iBookstore verfügbar. Für Leserinnen und Leser, die gedruckte Bücher einfach lieber mögen, ist das Taschenbuch als Book-on-Demand bei epubli erhältlich.

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