Mallorca: Die 10 schönsten Strände der Sonneninsel

Mallorca hat viele schöne Strände - das sind die unser Meinung nach schönsten
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Mallorca ist mit seinen schönen Stränden ein wahres Paradies für Sonnenanbeter und Wassersportler. Die Insel im Mittelmeer eignet sich nahezu ganzjährig dazu, einen Sprung ins frische oder bisweilen recht kuschlige Nass zu wagen. Möglich machen das einerseits die mediterrane Lage sowie andererseits die rund 300 Sonnentage im Jahr, die bis in den Spätherbst hinein für angenehme Temperaturen sorgen. Kein Wunder, dass selbst in der Nebensaison der ein oder andere Strand noch sehr gut besucht ist. An dieser Stelle möchten wir euch einige der schönsten Strände auf Mallorca vorstellen, an denen es sich sehr gut aushalten lässt.

Da jeder andere Maßstäbe ansetzt, spiegeln die Ziffern vor den einzelnen Stränden nicht zwangsläufig eine Rangliste wider. Jeder Strand hat Pros und Contras, deswegen verzichten wir darauf, uns auf eine genaue Reihenfolge der schönsten Strände festzulegen. Denkt euch also die Zahlen einfach weg. Wir haben sie nur der Optik wegen reingenommen.

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1. Playa de Muro / Platja de Muro

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Die Playa de Muro – oder auch Platja de Muro – im Nordosten gehört für uns zum absoluten Pflichtprogramm im Mallorca-Urlaub. Der Strand, der schon mehrfach zu einem der schönsten in Europa gekürt wurde, zeichnet sich vor allen Dingen durch eines aus – seine Länge! Kilometerweit schlängelt sich die „die Muro“ an der Bucht von Alcúdia entlang. Sie befindet sich im Sandwich zwischen den Stränden von Can Picafort und Port d’Alcúdia.

Unterteilt ist der feinkörnige Sandstrand in drei Sektoren, die sich westlich von der Playa de Can Picafort bzw. östlich der Playa de Alcúdia auf einer Gesamtlänge von ca. 5,5 Kilometern erstrecken. Auf einem Teilstück ist ein schattenspendender Pinienwald vorhanden, um dem Sonnenbrand-geplagten Rücken eine Verschnaufpause zu gönnen.

Besonders Familien mit Kindern können unbesorgt an der Playa de Muro baden gehen. Denn der Strand ist breit und das Wasser fällt flach ab, sodass ihr einige Meter reinlaufen müsst, um komplett im Wasser zu stehen. Rettungsschwimmer passen auf, dass niemandem etwas passiert.

Für eure Strandmuschel * oder euren Sonnenschirm * ist selbst an belebten Strandtagen genug Platz.

2. Cala Mondragó (S’Amarador)

Cala-Mondrago-Strand-Mallorca

Auch an der Cala Mondrago (S’Amarador) lässt es sich herrlich baden, daher hat sie sich zu Recht einen Platz auf unserer Liste der 10 schönsten Strände auf Mallorca redlich verdient.

Der 230 Meter lange und 60 Meter breite Strand, der zur Gemeinde Santanyi gehört, ist flach abfallend und eignet sich daher gut für Familien. Es gibt eine kleine Strandbar für die Naschereien zwischendurch und Sonnenschirme. Das Wasser zeigt in türkisblauen Farbtönen seine Schönheit.

Mehrere hundert Meter entfernt am Eingang des Naturschutzgebietes gibt es kostenlose Parkplätze. Aufgrund chaotischer Zustände der vergangenen Jahre ließ die Gemeinde allerdings Mitte 2017 einige Durchfahrten sperren. Deshalb bitte vorher gut informieren, wo noch geparkt werden kann und wo nicht.

3. Caló des Moro

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In eine malerische Bucht eingebettet befindet sich der Strand Caló des Moro im Südosten Mallorcas. Zunächst sind etwas Orientierungssinn und eine kleine Wanderung notwendig. Wie genau ihr hinkommt, erklären wir euch in unserem Strandführer über die Caló des Moro.

Bevor ihr den Abstieg nach unten wagt, könnt ihr euren Blick über die Bilderbuch-Bucht schweifen lassen, in der im Idealfall nichts los ist. Macht euch da aber keine großen Hoffnungen, denn im Sommer ist sie leider heillos überlaufen. Kein Wunder, müssen sich doch dutzende Wasserratten auf eine Fläche von 50 x 15 Metern „quetschen“. Etwas Ruhe kehrt dann in der Nebensaison ein, wie eigentlich überall auf der Insel.

Natürliche Schattenspender gibt es außer ein paar Felsvorsprüngen keine. Auch einen Rettungsschwimer oder eine Snackbar gibt es natürlich nicht. Trotzdem reißt die pure Schönheit der Badebucht das ein oder andere Defizit wieder raus.

4. Playa S’Illot / Platja S’Illot

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Die Playa S’Illot bzw. Platja S’Illot am Fuße des Talaia de la Victoria (Halbinsel La Victoria) hat keinen Sandstrand zu bieten, sondern harten Kies. Trotzdem können wir euch einen Besuch nur ans Herz legen.

Vorgelagert ist ein kleines Inselchen, zu dem ihr problemlos hinschwimmen könnt. Ganz oben ist sogar ein Geocache versteckt, den es zu finden gilt. Das Gebiet eignet sich außerdem hervorragend zum Baden und Schnorcheln.

Zieht euch für einen Abstecher zur Insel am besten Badeschuhe an, denn die Felsen sind wirklich scharfkantig und laden zu Verletzungen ein. Auf Amazon gibt es schöne Schwimmschuhe *, mit denen ihr sicheren Halt auf dem Gestein findet.

In der Nähe gibt es ein Strandrestaurant mit mediterraner Küche. Daneben befindet sich ein kleiner Parkplatz.

5. Playa de Canyamel / Platja de Canyamel

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Die Playa de Canyamel – oder Platja de Canyamel – gehört zu den Stränden, die sich mit dem Gütesiegel der „Blauen Flagge“ schmücken dürfen. Neben anderen Kriterien sagt es aus, dass hier die Wasserqualität besonders gut ist.

Auch sonst wird in Canyamel vieles richtig gemacht. Es gibt ein Strandrestaurant, Toiletten und Rettungsschwimmer. Das Wasser fällt flach ab, eignet sich somit gut für Kinder und Senioren.

Zwar ist auch an der Playa de Canyamel einiges was los in der Hauptsaison, aber man hat nicht das Gefühl, überrannt zu werden wie an anderen Stränden. Der Ort im Osten liegt von den Epizentren des Massentourismus auf Mallorca glücklicherweise etwas entfernt.

Unweit des Strandes gibt es in einer Seitenstraße eine schnuckelige Smoothie-Bar. Ein paar Autominuten entfernt können die Höhlen von Artá besichtigt werden.

6. Cala Varques

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Die wirklich schöne Cala Varques

Wenn man an der ca 80 Meter langen Cala Varques („Barken-Bucht“) südlich von Porto Cristo landet, überkommt einen ein Hauch Südseefeeling.

Die etwas versteckte Bucht besticht durch ihr türkisblaues Wasser. Der Naturstrand ist eingebettet zwischen Felsen und Bäumen. Bevor ihr euch in die Fluten stürzen könnt, müsst ihr allerdings einen etwa einen Kilometer langen Fußmarsch über steiniges Gelände auf euch nehmen.

Ganz Mutige springen von den Klippen aus ins blau schimmernde Wasser des Mittelmeers.

Eine wirkliche Infrastruktur sucht man vergeblich, aber das ist auch gut so. Es muss nicht jedes Stückchen Natur mit hässlichen Bauten verschandelt werden.

Tipp: Grabt euren Sonnenschirm nicht bloß ein, sondern verwendet eine Bodenhülse *. Dann hält der Schirm im Sand, auch wenn der Wind mal etwas strenger weht.

7. Cala Mesquida

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Perfekt angebunden ist hingegen die Cala Mesquida. Der Strand gehört zur gleichnamigen Ortschaft, in der es neben einigen Hotels auch ein Restaurant, eine Apotheke und eine beliebte Landmetzgerei gibt.

Durch seine Größe von 350 x 60 Metern braucht ihr euch keine Sorgen machen, kein freies Plätzchen mehr am von einer malerischen Dünenlandschaft eingefassten Strand zu finden. Es ist genug für alle da.

Es gibt eine Strandbar und es weht die Blaue Flagge. Weht ein strenger Wind, könnt ihr euch (mit gebührendem Respekt) in die Wellen werfen, die sich dann auftürmen.

Wie kommt man hin? Entweder mit dem PKW von Capdepera aus oder mit der Buslinie 471.

8. Es Trenc

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Es Trenc bei Colónia de Sant Jordi gilt für viele Mallorca-Liebhaber als einer der schönsten Strände der Insel. Wir sind gespalten – einerseits ist es tatsächlich ein sehr schöner Strand, an dem Karibikfeeling aufkommen kann. Andererseits ist im Sommer dermaßen viel los, dass wir am liebsten gleich wieder das Weite suchen wollen. Das gilt leider für viele Strände, aber so ist es nun mal. Trotzdem nehmen wir Es Trenc mit in unsere Liste auf, denn an ruhigeren Tagen (z.B. der Nebensaison) kann man eine wirklich schöne Zeit verbringen.

Mit rund fünf Kilometern ist Es Trenc der längste Naturstrand auf Mallorca, der mit türkisblauem Wasser und flachem Einstieg punkten kann. Jedoch haben wir hier schon einige Male ziemlich viele Algenhaufen erlebt.

Natürliche Schattenspender gibt es kaum, daher ist mindestens das Mitbringen eines Sonnenschirms angeraten. Am besten sehr früh anreisen, dann könnt ihr Es Trenc noch relativ ungestört genießen.

Anschließend bietet sich ein Abstecher zu den Salinen an, wo das leckere Inselsalz „Flor de Sal d’es Trenc“ * abgeschöpft wird, das es übrigens auch in Deutschland zu kaufen gibt.

9. Caló des Mármols

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Die Anreise zur Caló des Mármols ist vor allen Dingen Wanderfreunden ans Herz zu legen. Geht es doch vom Leuchtturm Far des Cap de ses Salines aus erstmal 5-6 Kilometer zu Fuß an der Küste entlang, bis ihr schließlich einen steilen Wald- und Wiesenweg zur Bucht hinabsteigt.

Durch seine Abgeschiedenheit ist der Strand nicht überlaufen, dennoch seid ihr mit großer Wahrscheinlichkeit nicht allein da. Bei unserem letzten Besuch trafen wir vor allem junge Pärchen an.

Natürlichweise sucht ihr auch jeglichen Service vergebens. Daher empfehlen wir, genügend Proviant und vor allem Wasser einzupacken. Für das kleine Geschäft zwischendurch kann sich etwas ins Hinterland zurückgezogen werden.

Sucht ihr nach Ruhe, dann seid ihr an der Caló des Marmols jedenfalls goldrichtig.

10. Son Serra de Marina

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Son Serra de Marina zählt zum gleichnamigen, sehr ruhigen Ort zwischen Can Picafort und Colonia de Sant Pere. Nach der Playa de Muro ist das unser absoluter Lieblingsstrand, der eine Mischung aus Sand und Felsen bietet, je nachdem an welcher Stelle ihr euch befindet. Bisweilen sind FKK-Freunde anzutreffen.

Vergnügt ihr euch nicht gerade im flach abfallenden Wasser, lädt die Landschaft zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Hinter den Dünen führt ein Weg entlang, der gern von Reitern mit ihren Pferden genutzt wird.

Im Wohngebiet gibt es in Strandnähe einige Bars und Restaurants, es muss also niemand verhungern, auch wenn der größte Teil des Strandes zur Selbstverpflegung anregt.

Ganze Strandtage in Son Serra de Marina zu verbringen, macht echt Laune. Alle Hobbyfotografen unter euch finden außerdem genügend Motive fürs Fotoalbum *.

Wir hoffen, euch hat unsere Liste der schönsten Mallorca-Strände gefallen und dass der ein oder andere nützliche Tipp dabei war. Zum Schluss legen wir euch noch wärmstens einen Stand-Up-Paddling-Kurs ans Herz. So lernt ihr Mallorca einmal aus einem nicht ganz so gewöhnlichen Blickwinkel kennen. Buchen könnt ihr den zweistündigen Kurs bei unserem Partner GetYourGuide *.

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