Mehr Sicherheit an Mallorcas Stränden beschlossen

Ein zusätzliches Aufgebot an Rettungsschwimmern soll die Strände auf Mallorca sicherer machen
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Bald tummeln sich wieder zehntausende Menschen gleichzeitig an den Stränden von Mallorca. Zwangsläufig kommt es dabei zu Unfällen, die in den meisten Fällen glücklicherweise glimpflich ausgehen. Das ist vor allen Dingen ein Verdienst der Rettungsschwimmer, von denen in dieser Saison noch mehr die Sicherheit an Mallorcas Badestränden gewährleisten sollen.

2017 wurden nach Angaben der Behörden 491 schwere Zwischenfälle gemeldet. Dabei starben 18 Strandbesucher (die meisten davon im Wasser), während 38 Personen erfolgreich reanimiert werden konnten.

Um die Zahl fataler Unfälle zu verringern, werden insbesondere in der Mittags- und Nachmittagszeit zwischen 13:00 Uhr und 15:00 Uhr verstärkt Rettungsschwimmer patroullieren. Zu diesen Zeiten häufen sich die Zwischenfälle besonders stark, weil es dann sehr viele Menschen an den Strand zieht.

Obendrein erhalten die Bademeister mit einer neuen App ein Tool an die Hand, um die Beschaffenheit des Meeres an allen 352 bewachten Stränden der Balearen in Echtzeit überprüfen zu können.

Mallorca steht neuer Rekordsommer bevor

Einer der Gründe, warum sich augenscheinlich mehr Badeunfälle ereignen, ist, dass auf Mallorca immer neue Urlauberrekorde gebrochen werden.

Schon die ersten beiden Monate des Jahres 2018 liefen stark an. Nun sind auch die Zahlen aus dem März bekannt geworden.

1,27 Millionen Passagiere starteten und landeten auf der Insel, was nach Angaben des Flughafenbetreibers AENA einen Anstieg um 15 Prozent zum Vorjahresmonat bedeutete. Dabei kamen überraschenderweise die meisten Leute aus Spanien, erst an zweiter Stelle aus Deutschland.

Über die nächsten Monate wird sich das allerdings schlagartig ändern.

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