„All Inclusive“-Alkohol in Mallorcas Hotels ist bald Geschichte

Der All-Inclusive-Sauftourismus hat wohl bald ein Ende
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Saufen bis der Arzt kommt. Viele Mallorca-Touristen nehmen diese Redewendung gern allzu wörtlich und kippen sich schon am Morgen die ersten Biere rein. Die All-Inclusive-Hotels machen es möglich, in denen praktisch rund um die Uhr Alkohol verfügbar ist. Doch damit soll nach dem Willen der Inselregierung bald Schluss sein, dann soll es den Hotels nämlich verboten sein, außerhalb der Essenszeiten kostenlos Hochprozentiges auszuschenken!

Der Plan sieht vor, dass Alkohol nur noch dann im Rahmen der „All Inclusive“-Verpflichtung rausgegeben werden darf, wenn zum Beispiel das Mittags- oder Abendbuffet läuft. Zu allen anderen Zeiten sollen die Hotelgäste für extra Alkohol zur Kasse gebeten werden. Auch Selbstbedienungsmöglichkeiten z.B. mittels Kühlschränken wird in diesem Zuge der Garaus gemacht.

Damit ist der Weißwein zum Fisch sicher, aber darüber hinaus soll der sogenannte Sauftourismus auf Mallorca stark eingedämmt werden.

Gehören Saufgelage an Ballermann & Co. bald der Vergangenheit an?

Seit Langem ist der All-Inclusive-Tourismus vielen Menschen ein Dorn im Auge. Nicht nur deshalb, weil diese Urlauber außerhalb der Hotelanlagen kaum noch Geld auf der Insel lassen. Es sind vor allen Dingen die unangenehmen Begleiterscheinungen, die es einem schwer machen, das Konzept in irgendeiner Weise zu verteidigen. Allzu oft fließt der Alkohol von früh bis spät in Strömen. Die zum Teil stark Alkoholisierten Urlauber, unter ihnen ein Großteil junger Leute, werden rücksichtslos, machen Lärm, springen von Balkonen in Hotelpools, „verkehren“ am Strand, pöbeln oder zetteln Prügeleien an.

All das passt nicht mehr zu Mallorca, das sein Ballermann-Image loswerden will.

Kein Einweggeschirr mehr auf Mallorca

In Kürze soll außerdem eine Verordnung in Kraft treten, die drastischere Strafen für diverse Delikte wie das „Balconing“ (1.500 Euro Geldstrafe), Saufgelage (bis 3.000 Euro) und Straßenverkauf von Alkohol (700 bis 1.500 Euro) vorsieht.

Auch Einweg-Geschirr und Plastikbecher, wie sie in den mindestens 270 AI-Hotels (Dunkelziffer könnte höher sein) verwendet werden, werden wohl bald von Mallorca und den Balearen verschwinden. Es geht also enorm voran auf den Inseln, was nur zu begrüßen ist.

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