Steigende Armut auf Mallorca & den Balearen trotz starkem Tourismus

Die Ungleichheit zwischen arm und reich wächst

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Mallorca und die Balearen zählen seit Jahren zu den Top-Urlaubszielen in Europa. Nach wie vor boomt der Tourismus und man könnte annehmen, dass es auch den Bewohnern der Insel zugutekommt. Doch die Wahrheit ist, dass viele Menschen überhaupt nichts davon haben, dass sich Jahr für Jahr viele Millionen Urlauber auf den Inseln aufhalten. Im Gegenteil: Die Armut auf den balearischen Inseln steigt stetig an.

Das geht aus einer Studie der Organisation Xarxa per la Inclusió Social hervor. Demnach leben mehr als 275.000 Personen von insgesamt 1,1 Millionen Einwohnern auf den Balearen an der Armutsgrenze. Das sind ganze 25 Prozent.

Im Jahr 2016 waren es noch 20 Prozent, die vom Tourismusboom keine Vorteile haben und am Existenzminimum herumkrebsen müssen.

Von diesem Viertel aller Bewohner haben 87.000 gerade einmal 355 Euro monatlich (4.260 Euro/Jahr) zur Verfügung. Kaum auszumalen, wie schwer es sein muss, davon über die Runden zu kommen. 15 Prozent der Menschen verdienen hingegen mindestens 39.000 Euro im Jahr. Ein krasses Ungleichgewicht, das sich weiter zu verschärfen droht.

Die Urlauberflut auf den Inseln ist längst nicht nur ein Segen. Viele übernachten in All-Inclusive-Hotels und lassen daher nur wenig Geld außerhalb der Hotelanlagen liegen. Auch die Leute, die von den riesigen Kreuzfahrtschiffen abgeladen werden und wie Heuschrecken über die Inselhauptstadt Palma de Mallorca Anzeige hereinfallen, geben kaum etwas aus.

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