Pferdekutschen in Palma de Mallorca bekommen Hitzefrei

Die Kutscher warten mit ihren Pferden auf Kundschaft
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Gute Nachricht für alle Tierliebhaber – die Pferde, die in Mallorcas Inselhauptstadt Palma jeden Tag bei sengender Sonne und hohen Temperaturen herumkutschieren müssen, erhalten zumindest teilweise eine Entlastung. In den heißen Mittags- bis Nachmittagsstunden dürfen die Kutschen („galeras“) ab sofort nicht mehr unterwegs sein. Das hat die Stadt Palma nun in einem Beschluss festgesetzt.

Voraussetzung dafür ist laut dem ‚Inselradio‘ große Hitze mit den Wetterwarnstufen Orange und Rot. Dann bekommen die Tiere zwischen 12:00 Uhr und 17:00 praktisch Hitzefrei.

Denn nicht nur für Menschen ist die Wärme eine große Belastung, auch die Pferde leiden erheblich unter den Temperaturen, die aktuell in ganz Europa herrschen. Teilweise besteht sogar akute Lebensgefahr und das nur, um Touristen zur Belustigung durch die City zu gondeln. Über die Jahre waren schon mehrere Pferde zusammengebrochen.

Das Thema ist nicht neu. Schon viele Jahre fordern Tierschützer ein komplettes Verbot der Pferdekutschen in Palma und anderen Städten auf der Welt. Urlauber sollen am besten ganz darauf verzichten, sich durch die Stadt ziehen zu lassen. Alternativen könnten zum Beispiel Fahrrad-Rikschas oder Oldtimerfahrten sein, wie als Vorschläge im Internet kursieren.

Die Gemeinde Capdepera ist da schon einen Schritt weiter; dort ist der Betrieb von Pferdekutschen bereits verboten. Bei der in dieser Woche erwarteten Hitzewelle mit Temperaturen von um die 40°C ist das auch die einzig logische Konsequenz.

Aktuell läuft auf Change.org übrigens eine Petition für ein Verbot von Pferdekutschen in Palma de Mallorca. Bis zum Ziel von 1.500 Unterschriften ist es nicht mehr weit.

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