Cala Figuera: Kleiner Fischerhafen mit Flair

Der Hafen von Cala Figuera
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Warum Cala Figuera (dt. Übersetzung: „Feigen-Bucht“) für viele Mallorca-Kenner zu einem der schönsten Orte auf der Insel zählt, wird einem spätestens dann klar, wenn man seinen kleinen Hafen erspäht hat.

Hier legen jeden Nachmittag die Fischerboote an. Ist man zur richtigen Zeit da, kann man den letzten verbliebenen Fischern dabei zusehen, wie sie den Fang des Tages in die kleine Fischhalle tragen. Dort wird die kostbare Fracht dann fangfrisch an den Mann oder die Frau gebracht.

Ansonsten ist der Hafen auch Liegeplatz für kleinere Segel- und Sportboote. Ringsherum wurden einige herrschaftliche Villen und Fischerhäuser in die Felsen gebaut, deren Besitzer das Glück haben, täglich das Treiben weiter unten zu beobachten, sofern sie dazu die Muse haben.

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Die Fischer bringen ihren Fang an Land

Cala Figuera kommt mit wenigen Hotels aus

Das Besondere an Cala Figuera ist, dass der Massentourismus hier noch nicht Einzug gehalten hat. Vereinzelt gibt es ein kleines Hotel oder eine Pension, aber Bettenburgen wie in den Partyzentren Can Picafort, Santa Ponca oder der Playa de Palma sucht man hier vergebens.

Zu den wenigen Herbergen gehört das Hotel „Sirena Villa“, das nicht nur über eine großzügige Terrasse mit sensationeller Aussicht übers Meer verfügt, sondern auch über einen Zugang zum Meer.

Über die Vermittlungsplattform „airbnb“ können sich Gruppen von bis zu 5 Personen sogar in einem nostalgischen Fischerhaus am Hafen einmieten.

Kein Strand, daher kaum Touristen

Cala Figuera an sich verfügt über keinen Badestrand, daher hatte das Örtchen nie oberste Priorität bei den Reiseveranstaltern. Urlauber bruzeln sich stattdessen an den benachbarten Stränden Cala Santanyí und Cala Llombards, wo es in der Hauptsaison allerdings recht „gemütlich“ zugeht, um es nett zu umschreiben. Wer keine Berührungsängste mit anderen Menschen hat, ist dort genau richtig.

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Gute Restaurants gibt es in Cala Figuera eine Hand voll

Dafür buhlen einige Restaurants um die Gunst der sich entspannenden Urlauber und Tagestouristen.

An erster Stelle zu nennen wäre das Restaurant „Pura Vida“ (Calle Tomarinar 25). Dort kann man sein Mittagessen mit einer fantastischen Aussicht genießen und anschließend in den hauseigenen Pool springen. Von 13.00 Uhr bis 22.00 Uhr ist die Küche geöffnet. Davor gibt es ab 10.00 Uhr Frühstück a la carte.

Die Pizzeria „Es Port“ liegt ganz in der Nähe des Hotels Villa Sirena in der Carrer Verge del Carme und bekommt von Gästen fast durch die Bank weg gute Bewertungen.

Verhungern muss also auch in einem touristisch wenig erschlossenen Ort wie Cala Figuera niemand.

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1 Kommentar
  1. Peter sagt

    Obwohl der Ort sehr klein und der Hafen noch kleiner ist, war es schon beeindruckend zu sehen, was die Fischer so alles aus dem Meer holen. Wenn man noch beim baden im Meer daran denkt…, naja, ist aber trotztdem vom allerfeinsten was Mutter Natur hier alles zu bieten hat 🙂

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