Die märchenhafte Kapelle von Mallorca

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Die märchenhafte Sa Capeletta

Gegenüber dem Eingangstor zum Santuari de Santa Maria de l’ Olivar des Fenàs befindet sich direkt neben einem großen Holzkreuz die Pforte zu der Kapelle Sa Capelleta, die wegen ihres einzigartigen Baustils ihresgleichen – zumindest wohl auf Mallorca – sucht. In dem kleinen Garten, der ringsherum von einer Steinmauer umgeben ist, glaubt man sich in einem Märchen oder in einer Filmkulisse zu befinden, wenn man das Kirchlein besichtigt.

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Der Platz vor der Kapelle
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Eine Steinmauer umgibt das Kirchlein

Zwar war bei unserem Besuch die Kapelle verschlossen, aber die Öffnungen im Portal gestatten jederzeit einen Einblick ins Innere. Im Altarraum, der einer Tropfsteinhöhle nachempfunden ist, sind Skulpturen der Heiligen Jungfrau Maria und der Heiligen Sant Bernadette aufgestellt. Verschiedene große Öffnungen und Fenster an allen vier Seiten des Gebäudes lassen genügend Licht einfallen.

Der-Altarraum
Der Altarraum

Kiefern, alte Olivenbäume und hohe Zypressen spenden rund um die Kapelle Schatten, wenn man auf einer der Steinbänke die Ruhe genießen will.

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Im Garten der Kapelle

Das Kleinod wurde bereits im Jahr 1917 auf Bemühungen von Pater Pere-Lluc Ripoll i Moragues erbaut.

Das Santuari de Santa Maria de l’ Olivar des Fenàs wurde dagegen erst zwischen 1943 und 1944 mit den Geldspenden der wohlhabenden Bewohner des Städtchens Sóller als Erweiterung des Wallfahrtsortes erbaut.

Den Wallfahrtsort kann man entweder erwandern oder mit dem Auto erreichen.

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Die Aussicht auf Sóller

Auf Schusters Rappen beginnt die Wanderung in Sóller an der Es Pont de Ca’n Rave. Man folgt nun dem Wegweiser, an einer großen Wandertafel kann man sich zudem nochmals über verschiedene Wanderrouten informieren. Nach etwa 100 Metern biegt man rechts ab und folgt wenig später dem Schild „CAMÍ DE SA CAPELLETA“.

Mit dem Fahrzeug biegt man auf der MA 10, von Sóller in Richtung Lluc, kurz nach dem Kilometer 49 an dem Schild „Santa Maria de s’Olivar“ nach rechts ab. Der Zufahrtsweg ist allerdings etwas holprig und mit einigen Schlaglöchern versehen.

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Die Abfahrt von der MA 10

Fazit: Wer in der Nähe ist, sollte sich unbedingt Zeit für diesen Abstecher nehmen. Für uns ist er einer der vielen versteckten Orte auf der Insel, der mit Einfachheit, Stille und Beschaulichkeit beeindruckt und den wir auch bestimmt wieder besuchen werden.

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